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Geburtsschadenrecht

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Das Geburtsschadenrecht ist zunächst ein ethisch-moralisch schwieriges Thema - auch für den bearbeitenden Rechtsanwalt ein juristisch schwieriges Thema. Denn es geht um einen Schadensfall betreffend eines "kleinen" Menschen, der gerade das Licht der Welt erblickt hat. Es mag für außenstehende und auch die Eltern des Kindes befremdlich wirken, wenn sich ein Jurist mit dem Schadensfall "Geburtsschaden" befasst. Es ist aber wichtig, dass der Schadensfall umgehend und schnell und kompetent bearbeitet wird um die Ansprüche der Eltern und des Kindes zu sichern.

Denn die Eltern und die Familie des durch einen Geburtsschaden verletzten Kindes sind zunächst geschockt - zu Recht! Allerdings sollten die Eltern so schnell wie möglich die eigene Zukunft und die Zukundt des Kindes im Blick haben. Als Ansprüche der Eltern stehen Schmerzsgeld- Schadensersatz und Erstattung von Pflege-, Mehraufwand- und Betreuungskosten im Raum. Die Ansprüche des geschädigten Kindes richten sich auf ein hohes Schmerzensgeld, den Mehraufwand, wie den lebenslangen Umbau zu einem behindertengerechten Haus / Wohnung, ein behindertengerechtes Auto, Kosten für die Pflege und Betreuung und auch den Schaden durch Erwerbsminderung und auch eine Rente.

Sofern das Kind bei oder kurz nach der Geburt stirbt, bestehen auch viele der oben genannten Ansprüche der Eltern und des Kindes, welche vererblich auf die Eltern übergehen.

Die Ansprüche werden an das Krankenhaus, die Ärzte, die Hebamme und ggf. Pflegepersonal gerichtet.

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